Erster Test: Was können die iPad-Apps von Spiegel, Welt, Axel Springer, Brand Eins und Focus?

Seit heute morgen werden die ersten deutschen iPads ausgeliefert. Das Online-Portal Meedia.de hat die ersten deutschen Verlags-Apps unter die Lupe genommen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Der Spiegel: Die iPad-App des Spiegels ist eine erweiterte Version der iPhone-App und enthält sämtliche Inhalte des Print-Spiegels. Größere Artikel werden durch multimediale Inhalte ergänzt. Bei einem Artikel ist zudem eine Spiegel-TV-Reportage verlinkt. Positiv ist die Verknüpfung der App-Inhalte mit passenden Artikeln bei Spiegel Online. Am unteren Rand der App werden alle Artikel mit Fotos und kleinen Teasern angekündigt, so kann sich der Nutzer schnell einen Überblick verschaffen. Fazit: "So richtig überzeugend sind diese multimedialen Inhalte zwar noch nicht, die Spiegel-Macher werden sich in Zukunft aber sicher ein paar tolle Dinge einfallen lassen."
  • Die Welt: Bei der Welt sieht es anders aus: anstatt die Print-Inhalte einfach wiederzuveröffentlichen, stellt die App über den gesamten Tag hinweg immer wieder eine neue "Ausgabe" der iPad-Zeitung zusammen. Die Zeitung bleibt also immer relativ aktuell. Die Bedienung ist sehr einfach und fast immer logisch. Fazit: "Ein paar mehr multimediale Inhalte hätten der Welt aber nicht geschadet: Derzeit besteht sie nur aus Texten und Fotos."
  • iKiosk: Axel Springers iKiosk bietet zahlreiche seiner Print-Produkte als PDF-Version an (Bild (inklusive aller Regional-Ausgaben), Die Welt, Welt kompakt, Welt am Sonntag, Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt, Auto Bild, Sport Bild und Computer Bild). Die Bild beispielsweise lässt sich auf dem größeren iPad wesentlich einfacher lesen als auf dem iPhone. Obwohl der iKiosk nur die reinen Kopien der Print-Ausgaben bietet, "ist die App aber eine praktische Sache."
  • Brand Eins: Bei Brand Eins ist es genauso: mit der App kann man eine 1:1-Kopie des Print-Titels lesen - ohne Erweiterungen. Die Bedienung ist einfach und "der Konsum macht auf dem iPad auch Spaß."
  • Focus Online: Überflüssig ist die iPad-App von Focus Online. Praktisch ist nur der Nachrichtenticker, der sich ganz oben durch die App zieht, sowie das Bereitstellen von Nicht-Flash-Videos. Fazit: "Letztlich bietet die eigentliche Focus-Online-Website aber einen schnelleren Überblick über das aktuelle Nachrichtengeschehen."

 

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