Kindle für Android veröffentlicht

Im Mai war es schon angekündigt, nun ist es soweit: Amazon hat die Android-Version seines eBook-Viewers Kindle veröffentlicht. Damit können Kindle eBooks auf Smartphones, die mit Betriebssystem von Google ausgestattet sind, gelesen werden. Zudem können Nutzer auf den digitalen Kindle Store zugreifen. Kunden können je nach Land aus einem Angebot von mehr als 620.000 Büchern wählen. Zeitungen, Zeitschriften und Blogs sind (noch) nicht erhältlich. Amazon bietet Kindle für Android in 46 Ländern an, darunter Deutschland, Österreich und Schweiz.

Google geht ab Juni oder Juli unter die eBook-Händler

Wie der Google Manager Chris Palma dem The Wall Street Journal erzählte, geht Google nun definitiv ab Juni oder Juli unter die eBook-Händler. Der Dienst beziehungsweise Store ist schon länger in Planung und trägt den Namen Google Editions. Damit will Google im eBook-Markt den Kampf gegen Apple, Amazon und Co. aufnehmen. User können verfügbare E-Books auf Google finden und direkt bestellen. Etwa 500.000 Titel sollen zum Start erhältlich sein.

BITKOM-Umfrage: 3 Millionen wollen sich 2010 eBooks kaufen

2,9 Millionen Deutsche wollen sich in diesem Jahr ein digitales Buch kaufen. Dies teilte der Hightech-Verband BITKOM zu Beginn der Leipziger Buchmesse in einer Pressemitteilung mit. Basis ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des BITKOM. Das entspricht einem Wachstum gegenüber 2009 um 32 Prozent. Von den 14- bis 24-Jährigen plant dieses Jahr jeder zehnte den Kauf eines elektronischen Buches. BITKOM-Vizepräsident Achim Berg: „Digitale Bücher sind einfach praktisch.

Changewave Umfrage: iPad echte Gefahr für Kindle und Co.!

Eine Umfrage der amerikanischen Marktforscher von Changewave widmete sich dem Thema, wie groß das Interesse von Konsumenten in den USA an dem für den 3. April angekündigten iPad ist. Befragt wurden 3.171 Konsumenten. Ergebnis ist, dass schon vor dem Launch eine riesige Nachfrage nach dem iPad herrscht und das Apple-Tablet eine große Auswirkung auf den gesamten eReader-, Laptop und Home Entertainment-Markt haben wird.

Vom 7. bis zum 13. März: "Read an eBook-Week"

Vom 7. bis zum 13. März rufen vorwiegend nordamerikanische Shops, Verlage, Autoren, Dienstleister und eReader-Hersteller zum sechsten Mal die "Read an eBook-Week" aus. Bei der Aktionswoche gibt es viele eBooks kostenfrei oder vergünstigt. Die Woche soll für die Vorzüge von digitalem Lesen werben und Vorbehalte gegenüber eBooks abbauen. Die eBook-Plattform Smashwords bietet beispielsweise mehrere Hunderte eBooks zum kostenfreien Download an.

Kindle-eBooks mit dem Blackberry lesen

Wie Amazon in einer Pressemitteilung bekannt gab, stellt das Unternehmen seinen Kunden in den USA die Applikation "Kindle for Blackberry" kostenfrei als Download zur Verfügung. Somit können Blackberry-Anwender bei Amazon eBooks kaufen und lesen. Leseposition und Anmerkungen werden zwischen allen Kindle-Clients synchronisiert. Zur Verfügung stehen zurzeit mehr als 420.000 Bücher.

Apple versieht eBooks mit eigenem Kopierschutz

Wie Spiegel Online heute berichtet, wird Apple die eBooks in seinem iBook-Store mit einem eigenen Kopierschutz versehen. Bisher werden EPUB-Bücher meist mit der DRM-Technik (Digital Rights Management) von Adobe versehen. Auf dem iPad werden die Bücher im EPUB-Format somit nicht ohne weiteres lesbar sein. Wer also jetzt schon E-Books besitzt und diese auf dem iPad lesen möchte, steht vor einem Problem.

ciando startet eBook-Plattform

Der eBook Händler ciando startet in Kooperation mit der Deutschen Telekom eine eBook-Plattform. Das Portal booksON bietet Nutzern aktuell rund 35.000 Titel im EPUB-, PDF- und E-Reader-Format an. Neben dem klassischen Download können die Bücher auch online gelesen werden. Jedes gekaufte eBook kann zwei Mal runtergeladen werden. ciando möchte mit dieser Internet-Plattform der kontinuierlich steigenden Nachfrage nach eBooks in Deutschland Rechnung tragen. Auch für die Telekom scheint das Geschäft lukrativ zu sein.

Adobe lockert eBook-Kopierschutz: Branche fürchtet Raubkopien

Adobe hat nach einem Bericht des Online-Magazins Conputerworld auf die Vorwürfe reagiert, dass ihr Digital Rights Management (DRM) das Wachstum der eBook-Industrie ausbremsen könnte.

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