5 Top-Gründe warum eBook-Autoren ihren Content verschenken sollten

Die Preise für eBooks liegen in Europa erheblich über denen in den USA. Dafür mag es gute Gründe geben. Ebenso gibt es Grund für die Annahme, dass auch bei uns die Preise bald nach unten korrigiert werden. Es ist nämlich meines Erachtens keineswegs so, dass "kostenlos" nichts wert ist. Vielmehr kann es sehr sinnvoll sein, Inhalte zu verschenken.

eBook-Preise: wofür zahlen wir eigentlich?

Früher, in der Welt der richtigen Bücher war vollkommen klar, wofür ich an der Kasse bei Hugendubel mein Geld lassen: Ich kann ein Druckerzeugnis mit nach Hause nehmen und damit machen, was ich will: Ins Regal stellen, zerfleddern, verkrizzeln, verleihen, verlegen und verschenken. Und lesen natürlich auch. In der digitalen Welt der eBooks ist das alles anders. Ein eBook kann ich nicht in die Hand nehmen, verleihen auch nicht, nur lesen, das kann ich immer noch. Doch ist es angemessen, wenn ich dafür fast den gleichen Preis zahlen muss wie für ein gedrucktes Buch?

Sind eBooks etwa Bücher 2. Klasse?

Der ebookblog.de vermutet, dass Kassenschlager unter den Büchern wegen der Buchpreisbindung bewusst zunächst als Print-Version über den Tresen gehen, bevor Sie als eBook angeboten werden. Als Beispiel nennt er die Autobiografie von Andre Agassi, die es derzeit wohl noch nicht in einer elektronischen Form zu kaufen gibt. Ein anderes Beispiel ist Dan Browns Lost Symbol, das ebenfalls noch nicht als eBook erhätlich ist. Es scheint so zu sein, dass sich die Verlage hier an einem Modell der Filmbranche orientieren.

Amazon Kindle oder Sony PRS-600: eine Entscheidungshilfe

Seit dieser Woche gibt es in Deutschland zwei ernstzunehmende eReader zu kaufen: Den Amazon Kindle und den Sony PRS-600 Touch Edition. Welchen also kaufen? Wir haben uns beide Geräte angesehen. Welches Gerät ist für welches Einsatzscenario am besten geeignet? Hier eine Entscheidungshilfe:

Sie lesen hauptsächlich deutschsprachige Bücher?

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