Umfrage: Was haben deutsche Verlage für Pläne mit dem iPad?

Das iPad ist gerade mal wenige Tage auf dem Markt, schon startet das Portal Meedia.da eine Umfrage bei führenden deutschen Verlagshäusern zu deren iPad-Plänen. Ergebnis: Die Verlage sehen einerseits im iPad eine große Chance für den digitalen Vertrieb, andrerseits besteht eine Skepsis gegenüber einer Abhängigkeit von Apple. Deswegen möchten viele Verlage plattformunabhängige Inhalte entwickeln.

Erster Eindruck: Das eMag der WamS

Die Welt am Sonntag bietet demnächst ein "eMag" zum Lesen am PC an. Seit heute steht ein Prototyp im Web bereit, der einen Eindruck davon vermitteln soll, was ab dem kommenden Jahr uns das Wochenende versüßen soll. Mein erster Eindruck: Hier muss noch kräftig nachgearbeitet werden.

Wer zahlt schon für Inhalt?

Heute scheint bei mir der Tag der Medienökonomie zu sein. FTD.DE plaudert in einem wirklich einmal interessanten und lesenswerten Beitrag ein offenes Geheimnis aus: Nicht der Leser zahlt die Print-Journalisten, sondern die Anzeigenkunden. Das ist nichts neues. Ebenso wenig ist neu, dass die Print-Kollegen dennoch ernsthaft glauben, sie würden vom Leser bezahlt. Dies führt folgerichtig zu der gerade wieder aktuellen Debatte über Paid Content.

Sind eBooks etwa Bücher 2. Klasse?

Der ebookblog.de vermutet, dass Kassenschlager unter den Büchern wegen der Buchpreisbindung bewusst zunächst als Print-Version über den Tresen gehen, bevor Sie als eBook angeboten werden. Als Beispiel nennt er die Autobiografie von Andre Agassi, die es derzeit wohl noch nicht in einer elektronischen Form zu kaufen gibt. Ein anderes Beispiel ist Dan Browns Lost Symbol, das ebenfalls noch nicht als eBook erhätlich ist. Es scheint so zu sein, dass sich die Verlage hier an einem Modell der Filmbranche orientieren.

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