Apple versieht eBooks mit eigenem Kopierschutz

Wie Spiegel Online heute berichtet, wird Apple die eBooks in seinem iBook-Store mit einem eigenen Kopierschutz versehen. Bisher werden EPUB-Bücher meist mit der DRM-Technik (Digital Rights Management) von Adobe versehen. Auf dem iPad werden die Bücher im EPUB-Format somit nicht ohne weiteres lesbar sein. Wer also jetzt schon E-Books besitzt und diese auf dem iPad lesen möchte, steht vor einem Problem.

Erste Programmierer knacken DRM-Kopierschutz des Kindle

Das Online-Portal "BoyGeniusReport" meldet, dass es israelischen Programmierern gelungen sei, den Kopierschutz des Kindle zu knacken. Die Programmierer konnten den DRM-Kopierschutz umgehen und fanden eine Möglichkeit wie sie eBooks in ein offenes Format und in PDF-Dateien umwandeln können. Die eBooks sollen dadurch auf jedes andere Gerät runtergeladen und gelesen werden können. Nun gilt es abzuwarten, was Amazon dagegen unternimmt.

Neue txtr iPhone App unterstützt Adobe DRM

Seit heute ist im Apple App-Store ein Update der txtr Reader Applikation auf die Version 2.0 erhältlich. Die wesentliche Neuerung ist, dass nun auch eBooks gelesen werden können, die Adobes DRM verwenden. Dazu ist eine einmalige Identifikation mit der Adobe ID notwendig.

Adobe lockert eBook-Kopierschutz: Branche fürchtet Raubkopien

Adobe hat nach einem Bericht des Online-Magazins Conputerworld auf die Vorwürfe reagiert, dass ihr Digital Rights Management (DRM) das Wachstum der eBook-Industrie ausbremsen könnte.

DRM beim Kindle

DRM steht für Digital Rights Management und ist ein Kopierschutz, der eine unberechtigte Weitergabe von eBooks verhindern soll. Dabei wird eine eBook-Datei, die man bei Amazon kauft, fest an eine sogenannte “Device ID” gekoppelt. Die Device ID wiederum identifizert einen Account bei Amazon. Bis zu sechs Kindle-Reader können sich einen gemeinsamen Account teilen. Das bedeutet in der Praxis, dass ein bei Amazon gekauftes eBook auf bis zu sechs verschiedenen Readern gelesen werden kann. Auf diese Weise kann man beispielsweise mit seinem Partner eine gemeinsame Bibliothek aufbauen.

O’Reilly setzt auf intelligente Multiplattform-Strategie

Tim O’Reilly kennt sich im Web ebenso aus wie in der Verlagswelt. Seine Bücher haben unter Web-Entwicklern einen hervorragenden Ruf, wenn es um fundierte technische Informationen geht. Vielleicht weil sein Buchprogramm so stark in der Web-Welt verwurzelt ist, ist O’Reilly seinen Verlegerkollegen weit voraus was das Thema elektronische Medien und eBooks angeht.

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